Dienstag, 20. Dezember 2011

Wann Sie mit SpeedReading optimale Ergebnisse erreichen

  
SpeedReading zählt genauso wie Rechnen, Denken und Schreiben zu den kognitiven Fähigkeiten. Und was beim Lesen im Kopf passiert, ist eine gigantische Meisterleistung. Nur mal so am RandeJ    
Bei den kognitiven Fähigkeiten erreichen Sie dann optimale Ergebnisse, wenn Sie
- ausgeschlafen und entspannt sind,  
- ihrem Gehirn den Nutzen verkauft haben,  
- sich überwiegend gesund ernähren und  
- genügend Bewegung haben.  

Weihnachtliche Grüße
Christoph

Montag, 12. Dezember 2011

Mit dem Rauchen aufhören…

…ist einfacher gesagt als getan.
Bald ist wieder Sylvester und da ist es wieder Zeit, Pläne und gute Vorsätze für 2012 zu schmieden. Der  Klassiker unter den guten  Vorsätzen ist „ ich will mit dem Rauchen aufhören.“ Es mag Menschen geben, die schaffen das ganz ohne Hilfsmittel. Ich gehörte nicht dazu. Trotzdem habe ich es geschafft, mit dem Rauchen aufzuhören und stelle in diesem Artikel mein Erfolgsgeheimnis vor.
Kurz vor meinem 27. Geburtstag  hatte ich den Wunsch, mit dem Rauchen aufzuhören. Nur wie? Mit purer Willenskraft? Die Gefahr rückfällig zu werden war zu groß. Nikotin-Pflaster? Zu teuer.
Ich brauchte etwas Wirkungsvolleres und so kam ich auf die Idee, die Methoden des Projektmanagement für die gewünschte Verhaltensveränderung anzuwenden. Das Projekt „Rauchen aufhören“ war ins Leben gerufen.
Die einzelnen Arbeitsschritte waren:
1.       Ziel definieren
2.       Stakeholder-Analyse
3.       Risikoanalyse



1.       Ziel definieren
Das Ziel war klar. Ich wollte mit dem Rauchen aufhören. Die letzte Zigarette werde ich einen Tag nach meinem 27.Geburtstag rauchen. Bis zu dem Zeitpunkt habe ich dokumentiert, wann, wo und in welcher Situation ich rauche. Ich wollte das tieferliegende Bedürfnis herausfinden. Es bringt ja schließlich nichts, die Lust auf Zigaretten mit Schokolade zu stillen. Außer vielleicht unschönes Hüftgold. 
Vermutlich wird hier der ein oder andere Raucher sich wiederfinden. Hier einige Antworten bei mir:   
-          morgens nach dem Frühstuck,
-          auf der Arbeit die Raucherpause,
-          wenn ich am Wochenende Alkohol getrunken habe
-          wenn ich Auto fahre
-          wenn ich mit anderen Rauchern unterwegs war
-          nach getaner Arbeit als Abschluss  
-          wenn ich Stress hatte
-          usw.  
.
2.       Stakeholder-Analyse
Stakeholder sind die Personen, die an einem Projekt beteiligt sind. Da gab es in erster Linie bei mir nur zwei Personengruppen: Meine Freunde und Arbeitskollegen. Ich hatte eine gewisse Vorahnung, dass sie mich mit blöden Sprüchen konfrontieren würden, sobald sie erfahren, dass ich aufhören will zu rauchen.  Also musste ich mir vorher eine Strategie überlegen.  Denn meine größte Sorge war, dass ich es nicht schaffe, mit dem Rauchen aufzuhören. Im schlimmsten Fall war es so: ich sage meinen Freunden, dass ich aufhöre zu rauchen. Dann halte ich 1 bis 3 Tage durch und werde dann wieder rückfällig. Ich würde mich wie ein Versager fühlen. Darauf hatte ich keine Lust.
3.       Der Tag X    
Die Vorbereitungen waren abgeschlossen:
-          Termin zum Aufhören: 1 Tag nach meinem  27. Geburtstag.
-          Danach 2 Wochen Urlaub, um meine Arbeitskollegen aus dem Weg zu gehen. Meine Freunde wußten nichts von dem Urlaub.
-          Angefangen regelmäßig zu laufen.  
-          In den ersten 4 Wochen am Wochenende zu Hause bleiben und keinen Alkohol trinken.

Der Termin für den Tag X rückte immer näher. Ich rauchte meine letzte Zigarette und warf meine letzten  Zigaretten weg. Die ersten Tage gingen ganz gut, ich habe zwar ab und zu daran gedacht, aber der Wille zum aufhören war stärker. Das Laufen unterstütze den Prozess. Ich konnte wieder freier atmen und der Drang eine rauchen zu wollen wurde weniger.   
Nach 4 Wochen war meine „Probezeit“ rum und ich verabredete mich abends mit meinen Freunden. Ich sagte Ihnen, dass ich nicht mehr rauche.  Wie ich es mir gedacht hatte, kamen die Sprüche. Ich blieb eisern- anfangs. Ich trank 2 Bierchen und der Drang eine zu rauchen war  da. Mit jedem Bier wurde der Drang immer stärker. Ich fühlte mich wie jemand, der wochenlang kein Wasser zu trinken hatte und jetzt die Oase vor sich sieht.
Nein, sagte ich mir. Ich halte durch. Noch ein paar Bier später hatte ich nur noch einen Gedanken: ich will eine Rauchen, ich will eine rauchen, ich will eine Rauchen.  
Damit ich jetzt nicht rückfällig werde, musste ich meine Geheimwaffe benutzen: Ich nahm den Aschenbecher vor mir, schüttete eine wenig Bier rein und vermischte beides, was dazu führte, dass sich eine dunkle, eklig riechende Substanz gebildet hat. Ich nahm den Aschenbecher und führte ihn zum Gesicht und nahm drei kräftige, tiefe Atemzüge. Das war die Rettung! Dieser Geruch war so eklig,  dass ich mir sagte:  Das Zeug will ich nicht in meinem Körper haben!  
Das ist jetzt über 3 Jahre her und habe seit dem nie wieder eine Zigarette angefasst!
In diesem Sinn noch eine schöne Vorweihnachtszeit und viel Erfolg beim Überwinden des inneren Schweinehundes.
Viele Grüße
Christoph Teege

Montag, 5. Dezember 2011

12 mentale Fähigkeiten und wie sie die zum Lernen nutzen können

Nutzen so viele der 12 mentalen Fähigkeiten, um das Lernen so angenehm wie möglich zu machen. Viele der Fähigkeiten können Sie auch tagsüber nutzen, ohne extra Lernzeit zu investieren, z.B. im Stau, in der Bahn, an der Supermarkt-Kasse,…
1.       Zahlen (Größe, Maße) è  Wenn Sie naturwissenschaftliche Formeln haben, dann lernen Sie diese nicht auswendig, sondern spielen mit den Zahlenwerten. Was passiert, wenn Sie ganz große und ganz kleine Zahlenwerte in die Formel einsetzen.  
2.       Sprache è Besorgen Sie sich den Lernstoff in Englisch! Klingt verrückt, kann aber in manchen Fällen helfen. Grund: Englische Fachbücher sind „einfacher“ geschrieben als vergleichbare deutsche Fachbücher.  
3.       Logik  è Suchen Sie nach logischen Zusammenhängen und Strukturen. Fragen Sie nach dem „Warum?“  
4.       Analyse  è Nutzen Sie den natürlichen Forscherdrang und nehmen Sie den Lernstoff auseinander. Woher kommt das?  
5.       Lineares Denken èGibt es mehrere Dinge, die zu einem Oberbegriff (Chunk) gebündelt werden können. Das Gehirn liebt nämlich solche Chunks.
6.       Auflisten è Nutzen Sie zum Lernen eine ABC-Liste nach Vera F. Birkenbihl. Leider ist Frau Birkenbihl viel zu früh gestorben.  
7.       Phantasie è Stellen Sie sich den Lernstoff bildhaft vor und kreieren sie ihre eigene „Virtual Reality“  
8.       Farbe è Nutzen Sie verschiedene Farben und gleiches zu markieren.
9.       Ganzheitliches Denken è Stellen Sie sich einmal vor, Sie würden aus der Vogelperspektive auf den Lernstoff herunter gucken. Was sind noch angrenzende Wissensgebiete? Wie hängt das zusammen?
10.   Rhythmus èIch kenne Leute, die haben sich im Studium naturwissenschaftliche Formeln vorgesungen, um sie sich leichter lernen. 
11.   Tagträumen è Nutzen Sie den Einstein-Schlaf, um die Lerninhalte besser abzuspeichen. Mehr davon im ScanReading-Seminar.
12.   Räumliches Bewußtsein èIn manchen Situationen (besonders bei naturwissenschaftlichen Inhalten) hilft es, sich die Lerninhalte bildhaft vorzustellen.  
Wenn Sie zukünftig die 12 mentalen Fähigkeiten zum Lernen anwenden, dann werden sie schon bald  feststellen, dass Lernen einfach ist und nicht staubtrocken sein muss, wie man das leider immer noch vermittelt bekommt.
In diesem Sinne
Christoph

Mittwoch, 23. November 2011

86.400 Sekunden und was das mit Zeitmanagement zu tun hat

Von meinen lieben Freund Markus habe ich folgende nette Geschichte bekommen:


Stelle dir vor, du hast bei einem Wettbewerb folgenden Preis gewonnen:

Jeden Morgen, stellt dir die Bank 86400 Euro auf deinem Bankkonto zur Verfügung. Doch dieses Spiel hat auch Regeln, so wie jedes Spiel bestimmte Regeln hat.

Die erste Regel ist:
Alles was du im Laufe des Tages nicht ausgegeben hast, wird dir wieder weggenommen, du kannst das Geld nicht einfach auf ein anderes Konto überweisen, du kannst es nur ausgeben. Aber jeden Morgen, wenn du erwachst, eröffnet dir die Bank eine neues Konto mit neuen 86400 Euro für den kommenden Tag.

Zweite Regel:
Die Bank kann das Spiel ohne Vorwarnung beenden, zu jeder Zeit kann sie
sagen: Es ist vorbei. Das Spiel ist aus. Sie kann das Konto schließen und du bekommst kein neues mehr. Was würdest du tun??? Du würdest dir alles kaufen was du möchtest? Nicht nur für dich selbst, auch für alle Menschen die du liebst..... ... vielleicht sogar für Menschen die du nicht kennst, da du das nie alles nur für dich alleine ausgeben könntest....... Du würdest versuchen, jeden Cent auszugeben und ihn zu nutzen oder??? Aber eigentlich ist dieses Spiel die Realität: Jeder von uns hat so eine "magische Bank"..... Wir sehen das nur nicht.... Die magische Bank ist die Zeit.....

Jeden Morgen, wenn wir aufwachen, bekommen wir 86400 Sekunden Leben für den Tag geschenkt und wenn wir am abend einschlafen, wird uns die übrige Zeit nicht gutgeschrieben....

Was wir an diesem Tag nicht gelebt haben, ist verloren, für immer verloren, Gestern ist vergangen. Jeden Morgen beginnt sich das Konto neu zu füllen, aber die Bank kann das Konto jederzeit auflösen, ohne Vorwarnung.... Was machst du also mit deinen täglichen 86400 Sekunden??? Sind sie nicht viel mehr wert als die gleiche Menge in Euro? 


Da ist was dran, danke lieber Markus für die wunderbare Geschichte.

Christoph

Samstag, 19. November 2011

Das beste Video zum Thema Zeitmanagement

In diesem Video hält der Prof. Randy Pausch eine Vorlesung über Zeitmanagement. Es geht dabei nicht um spezielle Tipps zur Arbeitszeitersparnis im Büro.

Vielmehr geht es darum, Zeit zu gewinnen, für die Menschen, die man gerne mag und mit denen man gerne zusammen ist. Und das finde ich ein sehr erstrebenswertes Ziel.


Also viel Spaß beim Anschauen.


Lg
Christoph

http://www.teege-training.de/

Donnerstag, 17. November 2011

6 Tipps, wie Sie den Lernstoff ohne Kopfschmerzen in den Kopf bekommen

Gerade wenn man anfängt zu lernen, fragt man sich vielleicht:  „Wie soll ich das alles schaffen und in meinen Kopf bekommen?“ 
Im meinem Maschinenbau-Studium haben mir diese  Tipps sehr viel geholfen:   

1.       Nach 25min eine Pause von 1-2min einlegen.
Hab ich anfangs nicht daran geglaubt und war der Meinung „viel hilft viel“. Ich hab das einmal konsequent ausprobiert, indem ich mir einen Wecker auf 20min gestellt habe. Dann kurz aufgestanden, Wasser getrunken und weiter ging es.
Ich war viel schneller mit dem Stoff durch, weil ich viel konzentrierter gearbeitet habe.

2.       Umgang mit Lernstoff :

- Was genau muss ich lernen und bis wann?
- Wie wird das Wissen abgefragt? Schriftlich oder mündlich?
- Muss ich die Theorie beherrschen und erklären können oder reicht es aus, wenn ich die gestellten Aufgaben einfach lösen kann? 
- Wen kenne ich, der das schon gelernt hat, was ich lernen muss. Wie hat er gelernt?
- Und der Klassiker: Gibt es alte Klausuren, die ich mir besorgen kann? 

3.       Tun Sie es einfach. Ganz einfach. 
Fangen Sie an, den Lernstoff in der Praxis anzuwenden. Lösen Sie Beispielaufgaben, sprechen Sie die Fremdsprache, oder fangen Sie an die Tätigkeit auszuführen. Haben Sie keine Angst davor Fehler zu machen. Denn gerade am Anfang werden Sie Fehler machen.  Seien Sie in diesem Fall gnädig mit sich und geißeln sich nicht. Fehler machen gehört zum Lernen dazu. Das ist so sicher wie das Amen in der Kirche. Mir ist klar, dass Fehler im Beruf den Job kosten können;)  Aber ich rede hier von Fehlern machen im Bereich des Lernens und da ist das OK. 

4.       Mit dem Kopf durch die Wand funktioniert nicht!  
Wenn Sie lernen und Sie kommen an einen Punkt, wo Sie nicht weiterkommen, dann legen sie eine Pause ein. Es bringt in diesem Fall nichts, mit dem Kopf durch die Wand zu wollen. Bleiben Sie locker, schlafen eine Nacht drüber und fangen dann am nächsten Tag noch einmal von vorne an. Sie werden vermutlich feststellen, dass Sie viel leichter und viel schneller vorwärts kommen.  
5.       Hab ich es verstanden oder nicht? Schluss mit Prüfungsangst!  
Machen Sie immer mal wieder den Test, ob Sie den Lernstoff wirklich drauf haben. Wie? Erklären Sie den Lernstoff jemanden, der keine Ahnung  von der Materie hat. Dann müssen Sie zwangsläufig auf Fachvokabular verzichten. Wenn Sie das so drauf haben, dann ist Prüfungsangst unberechtigt. Klar braucht das Zeit. Aber für ein Gefühl der Sicherheit in der Klausur ist das unbezahlbar.

6.       Verwenden Sie zum Lernen  Blanko Papier.
Verwenden Sie beim Lernen Blanko-Papier, weil das die Kreativität steigert.


Viel Erfolg beim Lernen!
Christoph

Sonntag, 13. November 2011

Warum Geld für Weiterbildung ausgeben? Für das Geld fahre ich lieber in den Urlaub.

In Gesprächen höre ich immer wieder, dass Weiterbildung (egal ob DVD, Fachbücher oder Seminare) zu teuer sind. Für das Geld würden sie lieber in den Urlaub fahren.
Es ist gar nicht so lange, da hab angefangen mit dem Gesprächspartner zu diskutieren und ihn versucht mit einer gekonnten Nutzen-Argumentation von Weiterbildung zu überzeugen.  Heute weiß ich, dass das reine Zeit- und Energieverschwendung ist. Ich lasse das einfach unkommentiert im Raum stehen und antworte nur mit einem „Mmmh. OK.“
Ich sehe Lernen und Weiterbildung als Investition in die eigene persönliche und berufliche Zukunft.
Wahrscheinlich stehe ich mit der Meinung ziemlich allein da. Ich glaube nicht an Zufälle, sondern glaube daran,  dass jeder Mensch für alles in seinem Leben selber verantwortlich ist. Für die Dinge, die er tut und die er eben nicht tut. Wenn der Mensch Dinge nicht tut, dann darf er sich auch hinterher nicht beschweren, dass er bestimmte Träume/Ziele/ Wünsche nicht erreicht. Jeder erntet das, was er sät.
 … und was säen Sie?




Christoph